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Big Blue Marble auf den ÖMT: Warum resiliente Infrastruktur für unsere Gesellschaft so wichtig ist

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Big Blue Marble auf den ÖMT: Warum resiliente Infrastruktur für unsere Gesellschaft so wichtig ist

Auf den Österreichischen Medientagen stellte Big Blue Marble die essenzielle Rolle der Rundfunkinfrastruktur in Krisenzeiten vor. Autor: Chapter 4.

Foto: © Meyer/Brunnbauer/Wache/HORIZONT

Mit 430 Sendern und Notstromversorgung sichert das Unternehmen die zuverlässige Informationsversorgung, unterstützt den öffentlichen Diskurs und schützt vor Desinformation durch innovative Technologien.

Wien, 25. September 2026 – Wenn Blackouts oder andere kritische Ereignisse die üblichen Kommunikationswege beeinträchtigen und die Gefahr von Desinformation herrscht, braucht Österreich eine Infrastruktur, die unabhängig, flächendeckend und verlässlich funktioniert. Wie das aussehen kann und welche Bedeutung die vorhandene Rundfunkinfrastruktur auf dem Weg zu einer Plattform für krisenresistente Kommunikation hat, präsentierte Big Blue Marble auf den Österreichischen Medientagen (ÖMT).

„Gerade in Krisen zeigen sich die Resilienz und die Bedeutung der Rundfunknetze“,

erklärte Michael Wagenhofer, CEO von Big Blue Marble, auf dem Panel unter dem Titel

„Medien & Gesellschaft: Wie wir offene Gesellschaft, öffentlichen Diskurs und Medienfreiheit vor Desinformation, Propaganda und Deepfakes schützen“.

So seien herkömmliche Mobilfunk- und Datennetze zwar für den Alltag unverzichtbar, können jedoch gerade im Krisenfall überlastet, gestört oder lokal nicht verfügbar sein. Deshalb brauche es zusätzliche, voneinander unabhängige, krisenfeste Kommunikationswege wie die Rundfunkinfrastruktur, die auch unter erschwerten Bedingungen erreichbar bleiben.

Rundfunkinfrastruktur zentraler Bestandteil der österreichischen Sicherheitsvorsorge

Die ORF-Technik- und Infrastruktur-Tochter betreibt in Österreich ein Sendernetz mit 430 Standorten – von den Großanlagen auf dem Dobratsch in Kärnten, dem Kahlenberg in Wien oder dem Pfänder in Vorarlberg bis hin zu den kleineren, regionalen Sendern in Tälern, Städten und Gemeinden. Diese sorgen dafür, dass Radio- und TV-Signale als Ergänzung zu behördlichen Warnsystemen, zur Einsatzkommunikation und zu digitalen Kanälen auch im Ausnahmefall verfügbar sind. Rund 98 Prozent der österreichischen Rundfunkbevölkerung werden damit erreicht.

An strategisch wichtigen Senderstandorten ermöglichen Notstromaggregate zudem, dass Programme auch dann weiterlaufen, wenn die reguläre Stromversorgung oder die Mobilfunknetze ausfallen. Die Versorgung ist dort auf mehr als 72 Stunden ausgelegt.

„Dass unsere Sendeanlagen erreichbar und betriebsbereit sind, ist essenziell für Österreich. Wir sorgen dafür, dass Menschen jederzeit zuverlässig informiert werden. Selbst wenn alles zusammenbricht: Wir senden immer“,

fügt Wagenhofer hinzu.

Der terrestrische Rundfunk, insbesondere in Form von UKW-Radio oder DAB-Radio, so der Big Blue Marble CEO zusammenfassend, sei in ganz Europa ausgebaut und verfüge über drei zentrale Eigenschaften: Souveränität, Resilienz und Reichweite. Drei Dinge, die speziell für den Krisenfall essenziell sind. Entsprechend fordert er den verpflichtenden Einbau von Radios in Neufahrzeuge, die digital-terrestrische Programme empfangen können. Dies müsse von der Europäischen Kommission im neuen Digital Networks Act ausdrücklich festgehalten werden.

„Nur so kann das Radio seine Rolle als wichtiges Standbein der Krisenvorsorge in Österreich auch in Zukunft effektiv erfüllen“,

so Wagenhofer.

Broadcasting-Innovationen gegen Desinformation

Um das Vertrauen in Inhalte weiter zu stärken, braucht es neben einer verlässlichen Übertragung auch Schutzmechanismen gegen Desinformation, wie Wagenhofer weiter ausführt:

„Ein Inhalt ist nur so viel wert wie das Vertrauen, das ihm entgegengebracht wird. Wenn niemand mehr sagen kann, ob beispielsweise ein Video echt ist oder woher es stammt, verliert der öffentliche Diskurs seine Grundlage.“

Entsprechend arbeitet Big Blue Marble an Technologien, die sicherstellen, dass offizielle und überprüfte Informationen einen verlässlichen Weg zu den Menschen finden – ohne Manipulation. Ein konkretes Beispiel, wie das umgesetzt aussehen kann, ist ein Projekt mit dem österreichischen Parlament und Tech-Scale-Up zerothird: Dabei erprobt Big Blue Marble, wie besonders sensible Kommunikationswege – in diesem Fall die Verbindung vom Parlament zum ORF Mediencampus – mit quantenkryptografischer Verschlüsselung abgesichert werden können. Zudem soll künftig jede und jeder leichter erkennen können, ob ein Video auch tatsächlich vom Parlament stammt. Big Blue Marble erstellt dafür für neue Inhalte auf der Video-on-Demand-Plattform des Parlaments sogenannte C2PA Content Credentials. Diese fungieren als digitale Echtheitssiegel, anhand derer Zuschauerinnen und Zuschauer nachvollziehen können, von welcher Quelle ein Inhalt stammt und ob er auf dem Weg zur Veröffentlichung verändert wurde.

„Der Schutz vor Desinformation ist eine zentrale Aufgabe für unsere digitale Gesellschaft. Und wir leisten mit unserer Infrastruktur und unseren Technologien unseren Beitrag, dass Menschen in Österreich offiziellen Quellen vertrauen können“,

so Wagenhofer abschließend.

Über Big Blue Marble

Big Blue Marble ist ein internationaler Medientechnologie-Experte, der seinen Kunden Übertragung von TV- und Audio-Content in Broadcast-Qualität garantiert. Neben klassischer Rundfunkverbreitung via Terrestrik und Satellit in Österreich steht eine innovative Suite Cloud-nativer Streaming-Lösungen im Fokus. Damit unterstützt Big Blue Marble Rundfunkveranstalter, Telekommunikationsunternehmen, Kulturinstitutionen, Sportvereine oder andere Content-Anbieter weltweit, sichere und skalierbare Videodienste schnell und einfach auf den Markt zu bringen.

https://www.bigbluemarble.com

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Mag. Stephan Ifkovits M.A.

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